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Lesen und lesen lassen

Endlich Semesterferien, endlich wieder Zeit für ein Blogpost.

Sarah Weinman schreibt in diesem Interview wie sie es schafft 462 Bücher in einem Jahr zu lesen. Für jemanden wie mich, der 2008 gerade mal 40 Bücher gelesen hat ist das eine nie zu erreichende Leistung.
Seit dem ich auf PocketPC´s umgeschwenkt bin, hat sich mein Leseverhalten drastisch verlagert.
Früher waren es vielleicht 5 selbst ausgesuchte Bücher pro Jahr. Mit dem PPC und Adobe Reader Mobile hat man immer sein Buch in der Hosentasche dabei, liest weiter während 10 Minütigen Straßenbahnfahrten und speziell für mich ist das Lesen von eBooks auf Geräten mit Hintergrundbeleuchtung das Beste was es gibt um sein Kopf vor dem Einschlafen frei zu bekommen.

Die aktuelle Entwicklung der eBook Reader auf Basis von digitaler Tinte finde ich als nicht praktisch genug. Zwar können diese Geräte mehr Bücher speichern als Frau Weinman in 10 Jahren schafft und over the air neue Bücher und Magazine downloaden aber es fehlt einfach die Hintergrundbeleuchtung. Das meiner Meinung nach wesentlichste Merkmal was ein eBook Reader haben sollte. Ansonsten ist es doch nur ein Gerät das versucht ein Buch zu sein.

Hoffentlich wird die Entwicklung in diese Richtung gehen.
Aber eigentlich kann es mir egal sein, solange Windows Mobile einen Adobe Reader unterstützt. Warum Adobe wenn es so viele andere Formate gibt? Adobe hat bisher (berichtigt mich, wenn ich mich irren sollte) das einzige Format das den Inhalt des eBooks an die Größe des Bildschirms anpasst. Dies funktioniert auch nur mit speziell konvertierten PDF´s (Active Sync unter XP, nicht Vista!!) . Ein weiterer Vorteil vom Adobe Reader ist, er merkt sich die aktuelle Seite. Also Reader schließen, Reader öffnen und weiterlesen ohne nerviges suchen.

Vielleicht wird irgendwann ein eBook Reader auf den Markt kommen, der sich mit meinen Vorstellungen deckt. Bis dahin werde ich mit dem HTC Touch HD liebäugeln.

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